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Zaphod

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Beitrag 7626964 , Frage zum Heckaufbau für Falcon [Alter Beitrag13. August 2013 um 10:04]

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Servus zusammen,

vor Ewigkeiten hatte ich mir die Falcon als Bausatz von Quest zugelegt.
Die max. angegeben Motorisierung ist ein C6-5 bei einer Startmasse von ca. 90g.

Ich habe vor, sie mit dem 16g-Hybriden zu betreiben. D.h. die zu erwartende Startmasse liegt eher bei 200g.
Zur Zeit plane ich den Boosteraufbau. Nun sind bei diesem Bausatz der Motorträger und die Finnen aus Plastik und müssen geklebt werden.



Jetzt weiß ich, das die etwas schwereren Raketen bei der Fallschirmbergung etwas ruppig landen, bzw. ich würde es eher kontrolliert "aufschlagen" nennen wink, was ich dem Orignalheck max. ein-, zwei Landungen zutrauen würde.



Eine Überlegung ist es, ein Motorrohr mit der Länge des Hybriden einzukleben und die Finnen gegen Selbstgeschnittene aus GfK-Platinenträgermaterial zu ersetzen, und die mit an/in das Motorrohr einzukleben. Das ganze mit zwei Spanten Oben und Unten versteifen.

Sollte das an Festigkeit ausreichen?

Gruß, Marco
Oliver Arend

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Oliver Arend

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Beitrag 7626966 [Alter Beitrag13. August 2013 um 13:43]

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Wenn Du mit einem vernünftig dimensionierten Fallschirm (doppeltes Gewicht -> doppelte Fläche) auf einer Wiese landest, sollte das kein Problem sein. Wenn Du aber mit dem Serien-Fallschirm auf einer Betonfläche landest, könnte das anders aussehen.

Ansonsten verspricht Deine Idee natürlich ausreichende Festigkeit. Du musst aber bei dem vielen Gewicht im Heck auf die Lage von Schwer- und Druckpunkt achten.

Oliver

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Beitrag 7626990 [Alter Beitrag14. August 2013 um 10:19]

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Hi Oliver,

zur Bergung habe ich vor eine Rundkappe mit 30cm Durchmesser und Stabilitätsloch zu verwenden. Schmidi's Chute Maker wirft mir da eine Sink-/Fallgeschwindigkeit von 5m/s raus.

Heute morgen war ich mal ganz fleißig und habe da was vorbereitet. Was soll man auch sonst mit so'nem sonnigen Urlaubstag anfangen wink





Überschlagsmäßig wird die zu erwartende Gewichtssteigerung im Heck, wenn es fertig ist, um ca. 5g ansteigen.

Als nächstes steht das Motorrohr an. Das wird Schlitze zur Fixierung der Finnen bekommen.

Gruß, Marco
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Beitrag 7626997 [Alter Beitrag14. August 2013 um 19:32]

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Hallo Marco,

saubere Arbeit, sieht gut aus.

Du hast geschrieben, dass Du für die Finnen GfK-Platinenträgermaterial verwendest.
Da habe ich doch gleich mal ein paar Fragen.

Welche Plattenstärke verwendest Du?
Wie bearbeitest/schneidest Du das Material?
Gibt es eine Angabe g/m² ?

Gruß Marcel

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Zaphod

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Beitrag 7627051 [Alter Beitrag17. August 2013 um 17:46]

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Hallo Marcel,

vielen Dank. Die Plattenstärke beträgt 1,5mm. Das Flächengewicht ist mir nicht bekannt. Müßte ich erst ermitteln.

Die Finnen hab ich mit nem spezial GfK-Sägeblatt auf der Tischkreissäge ausgesägt. Für die Zentralbohrungen in den Spanten hab ich mit ganz normale HSS-Bohrer vorgebohrt und an der Drehbank ausgedreht. Mit nem Dremel und feinen Schleifscheiben die Schlitze.

Gruß, Marco

Nachtrag: Das Flächengewicht beträgt 2.625g/m²

Geändert von Zaphod am 20. August 2013 um 14:26

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Beitrag 7627210 [Alter Beitrag24. August 2013 um 12:40]

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Ich hätte mal ne Frage zur Abdichtung von Körperrohren aus Pappe.
Und zwar habe ich vor für den e-bay-container eine Pappröhre zu wickeln, die im besten Fall saugend schnauffend ins Körperrohr passen soll. Diese soll mit Nylonschrauben fixiert werden.

Da später mal der Salt Micro mitfliegen soll, stellt sich mir die Frage, wenn die Ausstossladung zündet, bläht sich das Körperrohr ja leicht auf.
Jetzt befinden sich im Körperrohr und e-bay-container die Lüftungsbohrungen für den Salt. Welche Möglichkeiten könnt ihr empfehlen um zu verhindern, das der Überdruck seinen Weg zwischen den Rohren findet?



Oder mach ich mir Sorgen wegen nichts?

Geändert von Zaphod am 25. August 2013 um 13:36

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